Synology

Aus PK Hard- & Softwareberatung
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Synology NAS

Allgemeine Info's

siehe auch Netzwerkspeicher und VMWare in diesem WIKI

Funktionen der NAS-Server

was gibt es schon alles?

Eigentlich gibt es an dieser Stelle der Homepage von Synology nichts hinzuzufügen, genial ist, dass alle NAS-Server egal ob gross oder klein mit derselben DSM-Version arbeiten. Damit haben alle denselben Funktionsumfang - je nach Modell natürlich hardwareabhängig. Die Firmware wird regelmässig gepatcht bzw. erneuert und steht kostenlos auf den Servern von Synology zum download bereit, was sehr Kundenorientiert ist. Ich möchte aber mal auf einige Funktionen aus meiner Sicht eingehen:

  • Backupfunktionen: einfach nur genial, egal welches Produkt man einsetzt immer kann man alle Backupaufgaben abdecken - auch in Kombination der beiden Backupsysteme - ich hatte noch kein Backupszenario das damit nicht lösbar war, auch weil das Backup auf dem NAS selbst läuft und somit sehr effektiv und perfomant ist. Ein weiterer Pluspunkt ist natürlich, daß man keine zusätzliche Backupsoftware mehr benötigt sondern alles im DSM schon integriert ist
  • Speichermanager: einfach nur genial, egal welches Produkt man einsetzt, Raid's, Platten, ISCSI verwalten einfach, schnell, effektiv - super gemacht und genau das was man an einem NAS eigentlich benötigt
was fehlt noch?
Erfahrungen

Ich habe viele NAS-Systeme getestet und bin von Synology am meisten überzeugt. Die NAS-Systeme von Synology sind, was die Administration, die Performance, das Produktportfolio, die Inovation und nicht zuletzt das Preis/Leistungsverhältnis betrifft im Bereich HomeOffice und SmallBusiness unschlagbar. Ich setze mittlerweile bei allen meinen Kunden, die ein NAS benötigen, nur noch Synology NAS Server ein. Es gibt nach meiner Erfahrung kaum eine Aufgabenstellung die nicht mit den Produkten gelöst werden kann. Einzig die Dokumentation hinkt meiner Meinung nach der Inovationskraft von Synology hinterher.

DSM

DSM ist das Betriebssystem des NAS. Synology ist hier ungemein innovativ und bringt alle paar Monate eine überarbeitete Version mit Fehlerbereinigungen und neuen Funktionen auf den Markt. Bisher war ich immer überrascht - alles hat meistens total problemlos funktioniert und war immer absolut praxisbezogen und brauchbar.

Lediglich der Umstieg von einer Beta-Version auf die releaste Version des DSM hat mir mehrmals Schwierigkeiten bereitet - aber deshalb ist es ja auch eine Beta-Version.

Neueinrichten

Total einfach - wenn man weis, wies geht. Wichtig ist zu wissen, die NAS-Server haben im Auslieferungszustand kein Betriebssystem installiert. Wenn die NAS-Server mit Festplatten ausgestattet sind, läd man sich die aktuelle Firmware sowie den Synology Assistent über das Internet bei Synology herunter. Nach Installation des Assistenten startet man diesen und sucht damit nach dem neuen NAS-Server, der im Netz angeschlossen und eingeschaltet sein sollte. Nachdem der Assistent das NAS gefunden hat kann man mit ihm die ebenfals im ersten Step heruntergeladene Firmware installieren - das war's. Jetzt ist das NAS betriebsbereit im Netz und kann konfiguriert werden.

Support

Der Support ist - wie bei anderen Herstellern - vorhanden. Allerdings ist er zäh und - so meine Erfahrung - auch nicht immer in der Lage, Fehler zu analysieren, nachzustellen und dann zu beheben.

Des weiteren setzt Synology auf Foren und ein eigenes Wiki.

Sichern vor Neueinrichten eines vorhandenen NAS

Ist natürlich existenziell - keine Software/Firmware ist immer fehlerfrei. Bei einem Neueinrichten/Firmwareupdate, etc. sollte daher immer eine aktuelles Backup vorhanden sein - ist ja mit dem DSM ein leichtes zu erstellen, jedoch kann es bei großen Datenbeständen durchaus sehr lange dauern, je nachdem wie man sichert.

Rückspielen eines gesicherten vorhandenen NAS

Szenarien

Wie bereits oben beschrieben, geht so ziemlich alles, was denkbar ist. Ich richte die Netzwerke oft so ein, das ich an einem physikalischen Server und VMWare ESXi mit Dawicontrol-Raid Modul auf eine NFS-Freigabe des Synology-NAS Server zugreife und von dort die virtuellen Maschinen des ESXi starte. Das hat mehrere Gründe:

  1. ESXi wg. der sensationellen Stabilität von VMWare Servern
  2. Dawicontroll-Raid Modul um auch mit einem ESXi Server Raid 1 mit SpareDisk, Raid 5 oder Raid 6 zu fahren. ESXi unterstützt keine Raid-Controller aber das Dawicontrol-Raid Modul geht über den normalen AHCI-SATA Anschluss des Motherboards und macht für das Betriebssystem transparent per DIP-Schalter das Raid.
  3. NFS Freigabe anstatt ISCSI deshalb, weil die ESXi-Maschinen dann für die Backuproutine von Synology native greifbar sind und somit einzeln gesichert und zurückgesichert werden können. Ein weiterer Vorteil ist, daß die Sicherung damit natürlich schneller geht, weil nicht eine komplette LUN gesichert werden muss sondern eben nur die geänderten Dateien. Deshalb werden auch von der NFS-Freigabe die Maschinen gestartet und nicht von den lokalen Platten des ESXi. Die Änderungen an den virtuellen Maschinen stehen mit dieser Methode direkt am NAS für das Backup zur Verfügung.

Fazit

Die Produkte in Verbindung mit dem genialen DSM sind unschlagbar gut. Leider ist es der Support noch nicht, d. h. Synology hat beim Support noch großes Potential für Verbesserungen.

Links

Synology WebSite